„Ich kann nicht klagen, so lang ich klagen kann.“

stark_web

Gunnar Stark

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Dezernat: Klagedezernat
E-Mail:
Dezernatsdurchwahl: 040 – 411 72 38 – 24

Spezialgebiete:
Verkehrsunfallrecht bzw. Haftpflichtschäden

Mitgliedschaften:
Deutscher Anwaltverein e.V.
Hamburgischer Anwaltverein e.V.
Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im DAV
FORUM JUNGE ANWALTSCHAFT im DAV

Veröffentlichungen:
„Rechtsanwalt und Autovermieter – Wie weit darf die Empfehlung gehen?“ in Mietwagenrechtswissen 2012, S. 7
"Tipp vom Anwalt zum Thema Schmerzensgeld" in Autobild 5/2012
"Probleme der Mietwagenregulierung" in: ALLES, WAS RECHT IST des Kfz-Verbandes Schleswig Holstein, 2. Ausgabe 2014

Verschiedenes:
Inhaber der Fortbildungsbildungsbescheinigung des DAV 2012, 2013, 2014, 2015
Top-Rechtsanwalt in "Focus - Deutschlands grosse Anwaltsliste" im Bereich Verkehrsrecht 2013, 2014

Interview

Guten Morgen, Herr Stark. Was steht denn da auf Ihrem Schreibtisch? Eine Schüssel Müsli. Morgens nehme ich mir erst mal eine Schüssel Müsli mit an den Schreibtisch und sehe mir dabei die Tagesplanung an.

Sie leiten das Klagedezernat. Was ist das Besondere an Ihrem Dezernat? Die Spezialisierung ist ein großer Vorteil. Wir sind sozusagen ein Team im Team. Wir haben z. B. eigene kleine Runden und bilden uns selbst fort, indem wir wichtige Urteile lesen.

Wie wichtig ist es Ihnen selbst bedeutende Urteile zu erstreiten? Unser primäres Ziel ist der Mandant. Für ihn müssen wir das beste Ergebnis erzielen. Ein weiteres Ziel ist aber auch, dass wir die Urteile so erstreiten, dass Rechtsprechung geschaffen wird. Dazu muss man in die Tiefe gehen und besonders gründlich arbeiten.

Ist der Kontakt zu den Mandanten unmittelbarer, wenn man für ihn vor Gericht zieht? Oft hat man mehr Kontakt zu den Mandanten. Es geht ja auch um persönliche Dinge, wie z. B. Schmerzensgeld. Wir stehen in einem engen Kontakt. Der Mandant soll uns vertrauen. Das geht auch per E-Mail oder Telefon.

Wie war Ihr juristischer Werdegang? Ich wurde in Hagen geboren und bin in der Nähe von Hannover aufgewachsen. Ich studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg, der Université Paris XI und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach meinem Ersten Staatsexamen 2002 absolvierte ich mein Referendariat am Landgericht in Bonn, 2005 folgte dann mein Zweites Staatsexamen. Anschließend war ich zunächst als Rechtsanwalt in Hagen tätig und begann bereits dort, mich auf Verkehrsrecht zu spezialisieren. Nach einer weiteren Tätigkeit als Rechtsanwalt hauptsächlich in den Gebieten Verkehrsrecht und Strafrecht in Bonn, bin ich 2010 nach Hamburg in die Kanzlei Ochsendorf & Coll. gewechselt.

Wie lange waren Sie in Paris? Ein Jahr. Ich mag die Sprache.

Sie sind Ansprechpartner des Forums Junge Anwaltschaft für die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im DAV. Im Forum findet ein Interessenaustausch für junge Anwälte, das bedeutet unter 40, statt. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht gehört zu den zwei größten in Deutschland.

Wie sieht Ihr Lieblingsauto aus? Mit Ecken und Kanten und ohne Elektronik.

Unfallfrei gefahren seit? Mehr oder weniger seit der Mofaprüfbescheinigung 1991.